Mit dem E-Bike durchs Aostatal – Höhenmeter mit Rückenwind Das Aostatal im Nordwesten Italiens liegt ein bisschen versteckt zwischen Mont Blanc, Matterhorn und Gran Paradiso. Klingt nach Hochgebirge, und genau das ist es auch. Wer hier mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte Kletterbeine haben – oder eben ein E-Bike. Und genau das macht den Unterschied: Mit elektrischer Unterstützung lassen sich Touren fahren, die sonst nur für trainierte Rennradfahrer realistisch wären. Warum E-Bike im Aostatal? Ganz einfach: Steigungen. Viele Täler enden nicht auf 800 oder 1000 Metern, sondern ziehen sich hoch bis weit über 1500. Ein klassisches Beispiel ist die Fahrt ins Valtournenche Richtung Cervinia. Ohne Motorunterstützung schiebt man schnell den Großteil. Mit E-Bike? Plötzlich wird’s machbar, sogar mit Fotostopps. Ein weiterer Vorteil: Man kann mehr Strecke verbinden. Statt nur eine kleine Talrunde schafft man es, zwei, drei Seitentäler mitzunehmen – und trotzdem am Abend entspannt auf der P...
In Italien trägt das Aostatal den Beinamen „Tal der hundert Schlösser“. Die ersten Festungen stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert, bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden jedoch immer wieder neue gebaut oder bestehende verändert. Bis heute kümmern sich Experten liebevoll um die typgerechte Instandhaltung: am 14. Mai 2022 öffnet das Castello d’Aymavilles nach über 20-jähriger Renovierungszeit wieder seine Türen. Die beeindruckenden Zeitzeugen dienen bis heute als Museen und Eventbühnen. Vom Mittelalter zum Barock auf einem Flur: Das Castello di Aymavilles öffnet wieder seine Türen Die Geschichte des Schlosses von Aymavilles, das in der gleichnamigen Gemeinde liegt, ist eng mit der der Familie Challant verbunden. Der Adelsfamilie gehörte das Schloss über 600 Jahre lang, bevor es 1970 in den Besitz der Autonomen Region Aostatal überging. Und das Bauwerk veränderte sich mit den Generationen: zum ersten Mal erwähnt im Jahr 1207, wies es zunächst den...